MTB Tour von der Isarquelle zum Marienplatz

Unsere „leichte Einsteiger MTB Tour“ über 3 Tage führte uns entlang der Isar von der Quelle zum Münchner Marienplatz. 

Los ging es um 11.30 Uhr vom Augsburger Hauptbahnhof nach Mittenwald.

Um halb drei sind wir dann bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen 32 Grad Richtung Isar Quelle gestartet. Wir hatten ca. 30 KM vor uns. Da unsere Hütte auf 1768 Metern lag, war es uns durchaus bewusst, dass sich die Bergabfahrten in Grenzen halten würden. Hoch motiviert absolvierten wir die ersten 15 KM ohne Probleme und in einem flotten aber angenehmen Tempo.

Um der Hitze zu trotzen machten wir eine kurze Badepause in der erfrischenden Isar. Als uns dann aber immer mehr Biker mit nassen Regenjacken und Hosen entgegenkamen, waren wir doch etwas irritiert. Es hatte immer noch 32 Grad bei strahlendem Sonnenschien. 10 Minuten später entschieden auch wir uns, unsere Regensachen anzuziehen und wir fuhren ca. eine Stunde im strömenden Regen weiter. Es war aber trotzdem noch immer sehr angenehm warm, so dass diese Abkühlung von oben kein Problem für uns war. Danach war es mit dem Radfahren schlagartig vorbei. Die letzten 5 Km begannen mit einer sehr steilen Rampe und wir mussten unsere Räder den steilen und unwegsamen Weg mit viel Geröll hochschieben, was für alle eine Herausforderung war. Das steilste Stück weist eine Steigung von 26% auf. Da haben es auch unsere zwei e-Bike Fahrer vorgezogen zu schieben. Doch der Weg ist das Ziel, so kamen wir erschöpft und durchnässt an. Das kühle Bier und der leckere Schweinebraten halfen uns dann auch über diese Strapazen hinweg.

Frisch vom Frühstück gestärkt, wagten wir uns dann am Samstag um 08 Uhr auf die steile Abfahrt. 

Diese wurde aber trotz des schlechten Untergrundes von allem bravourös gemeistert. Nur einmal wurden wir von einer Herde Rindviecher (die mit 4 Füßen) ausgebremst. Da es sich um Jungtiere handelte, die mehr Angst vor uns als wir von Ihnen hatten, warteten wir brav am Rand und ließen diese vorbeiziehen. 

Anschließend wanderten wir den Isar Ursprung entgegen und begutachteten die beiden Ursprungs Quellen. 

Danach ging es über Mittenwald am imponierenden Sylvensteinspeicher vorbei Richtung Lenggries und Bad Tölz. An diesem Tag machten wir richtig Tempo und auch viele Kilometer. Am Etappen Ende waren es über 90. Auch hat es schon wieder gemütliche 30 Grad und strahlender Sonnenschein. Kurz vor dem Etappenziel entschieden sich dann 5 Teilnehmer kurzfristig die Tour „abzubrechen“ um sich in der Isar abzukühlen. Welch geniale Idee. Er war sogar eine „Gegenstromanlage“ im Fluss eingebaut und so konnte auch noch das kraulen geübt werden. Die anderen drei Teilnehmer sind schon ins Hotel vorgefahren um das Bier zu testen. Eine Stunde später kamen dann auch die Nachzügler ins Hotel. Zuerst wurde aber eine Eisdiele „überfallen“. Eine Teilnehmerin schaffte es sogar, eine Bonuskarte von zehn Kugeln Eis innerhalb von 2 Stunden vollzumachen.

Am Abend gab es dann wieder Schweinebraten und wir ließen die laue Sommernacht bei einem/zwei Aperol Spritz bei einem Italiener auf der Terrasse gemütlich ausklingen. 

Am nächsten Tag begannen wir um 08.30 Uhr unsere letzte, technisch sehr anspruchsvolle Etappe auf. Bei manch einem Rad wurde noch schnell ein Kundendienst durchgeführt und zwei Teilnehmer starteten mit frisch gewaschenen Räder in die staubige Tour. 

Die Strecke führte wieder an der Isar entlang. Über schmale Brücken ging es wieder ein langes Steilstück hoch. Über Stufen und Wurzeln ging es steil bergauf. Dieser Abschnitt glich eher einen Klettersteig als einem Fahrradweg. Hier taten sich die Öko Bike Fahrer dann doch leichter als die beiden e-Biker. Aber gemeinsam brachten wir auch die zwei „Bulldogs“ den Berg hinauf. 

Der ausgeschriebene breite Kiesweg entpuppte sich als schmale Rinne. Auch waren durch Sturm und Uferauswaschungen sehr viele Bäume umgeknickt und umgefallen. So mussten wir immer wieder unsere Räder über die Hindernisse tragen. Da waren dann wieder diejenigen froh, die mit dem Öko Bike aus Carbon unterwegs waren. Unsere beiden e-Bike Fahrer taten sich da dann doch etwas schwerer. Also Verliesen wir dieses sehr unwegsame Gelände wieder und fuhren auf engen und kurvigen Trails weiter. Da konnte man das Bike richtig fliegen lassen und für das Gleichgewicht war es eine sehr gute Übung. Nur unsere breiten Lenker waren hier suboptimal. Aber für die nächste Tour entwickelt ein Teilnehmer hydraulisch einfahrbare Lenker. Hat er jedenfalls behauptetet.

Nach nochmals einem steilen Anstieg verließen wir in Grünwald den Wald und schlangen uns durch den Großstadtdschungel. An der Isar entlang rollten wir Richtung Tierpark Hellabrunn unserem Ziel entgegen. Die Menschenmassen an der Isar wurden immer mehr. Erschöpft, aber glücklich erreichten wir unserem Endpunkt, den Marienplatz. Zur Belohnung gab es nochmals ein kühles Bier unter dem Sonnenschirm. Danach ging es mit dem Zug wieder zurück. Nochmals ein herzliches Dankeschön an die ganze Truppe für diese unvergesslichen drei Tage.

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Euer RSDD

 

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